First Responder

Ab dem 01. September 2011 fährt die Feuerwehr Ramsloh Ihren eigenen First Responder  .

Der First Responder ist von Sonntags 18:00 Uhr bis Samstags 08:00 Uhr

24 Std. am Tag für Sie im Einsatz . Von Samstags 08:00 Uhr bis Sonntags ist das DRK Strücklingen - E-fehn für Sie in Bereitschaft .

First Responder Gruppe der Feuerwehr Ramsloh

                  

 

                  

 

 

 

Die Führung des First Responder Teams der Freiwilligen Feuerwehr Ramsloh

Gruppenführer :

 

 

 

 

 

Helmut Lammers
Dr.-Jünemann-Straße 11
26683 Saterland - Ramsloh
Tel.: 0 44 98 - 74 71

E-Mail: Helmut.Lammers2@ewetel.net

 

 


 

Stellvertretender Gruppenführer :

 

 

 

 

 

Marco Lammers
Dr.-Jünemann-Straße 11
26683 Saterland - Ramsloh
Tel.: 0 44 98 - 74 71

E-Mail: Marco.Lammers1@ewetel.net

 


 

 

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Ramsloh leistet neben dem im Niedersächsischen Brandschutzgesetz geforderten Aufgaben eine Vielzahl

an freiwilligen Aufgaben . Seit 2004 verbessert die Freiwillige Feuerwehr Ramsloh mit dem DRK Strücklingen die Notfallversorgung

mit dem System FIRST RESPONDER ( Erst Helfender ) in unserem Gebiet . Kameraden der FF Ramsloh wurden in einem Sanitätslehrgang

und in einem speziellen Notfalltraining der Frühdefibrillation ausgebildet .In Deutschland sterben jeden Tag ca. 3000 Menschen

an Herzinfarkt . Die meisten könnten überleben , wenn ihnen früh genug Erste Hilfe zuteil geworden wäre . Laut Niedersächsischen

Rettungsdienstgesetz muss der Rettungswache 95% der Fälle nach 15 Min. beim Notfallereignis sein .

Die Überlebenschance beim Menschen , der einen Herzinfarkt erleidet , reduziert sich um 10% je Minute . Nach 3 Min. reduziert

sich die Sauerstoffsättigung , nach 5 Min. können irreparable Schäden entstehen .Deshalb ist es sehr wichtig , möglichst früh beim Notfall einzutreffen .

Unser FIRST RESPONDER kann in kürzester Zeit an jedem Punk des Einsatzradius Ramsloh - Strücklingen sein .

 

Beitrittserklärung Förderverein Freiwillige Feuerwehr Ramsloh

( Erklärung ausdrucken , ausfüllen und bei der Feuerwehr abgeben )

 

 

Manche fragen sich wofür ein First Responder da ist :

Sinn und Zweck eines First Responder  

First Responder sollen die Zeit zwischen Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung (sog. Therapiefreies Intervall) verkürzen.

Je schneller qualifizierte Maßnahmen durchgeführt werden, desto günstiger ist der Heilungsablauf und umso kürzer ist im Durchschnitt die nachfolgend notwendige Behandlungszeit.

Man geht davon aus, dass mit jeder Minute, in der ein Kammerflimmern oder Kreislaufstillstand (Herz-Kreislauf-Versagen) nicht mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung

behandelt wird, die Chancen für eine erfolgreiche Genesung um 10 % sinken. Nach bereits sechs bis acht Minuten fehlender Sauerstoffversorgung treten

schwere irreversible Schäden am Hirn auf. Da jedoch allein das Absetzen des Notrufs und die Disponierung in der Rettungsleitstelle bereits zwei Minuten

in Anspruch nimmt, und zuzüglich die Hilfsfrist bis zu 12 Minuten oder u. U. auch mehr betragen kann, erreichen die Einsatzkräfte eines Rettungswagens

möglicherweise erst 14 Minuten nach einem Herzinfarkt den Patienten, um einen Defibrillator einzusetzen - bei einem Herzinfarkt ist dies für eine Wiederbelebung

kritisch, und der Patient wird, sofern er überlebt, möglicherweise ein schwerer Pflegefall.

Eine Reanimation könnte aber von Laien als First responder mit einer Unterweisung in Erste Hilfe, Sanitätsdienst und ggf. vorhandene Ausbildung einer

Hilfsorganisation und Ausrüstung (v.a. einen Automatischen Externen Defibrillator) schon nach wenigen Minuten eingeleitet werden. Durch die Verkürzung

der Hilfsfrist können viele Patienten selbst nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall vollständig genesen.

Bei Unglücken und Unfällen ist der First Responder außerdem verantwortlich für eine konkretere Einschätzung der Lage am Unglücksort und kann über

BOS-Funk oder mit einem Mobilfunktelefon Einsatzkräfte nachfordern, so dass eine effektivere Disponierung der Hilfe möglich ist.

 

Alarmierung :

Alarmiert wird die Einrichtung durch die zuständige Leitstelle.

 

Die Ausbildung :

Voraussetzung für die Teilnahme am Dienst ist eine medizinische Grundausbildung (etwa als Sanitäter). Darüber hinaus ist ein laufendes Reanimationstraining und die Berechtigung zur Frühdefibrillation wünschenswert. Praktika im regulären Rettungsdienst verbessern die Sicherheit im Einsatz und schaffen die Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit vor Ort.

Schwerpunkte der Aus- und Fortbildung sind (aus BRK-Richtlinie für Helfer vor Ort von 2002):

  • Hilfe bei schweren Verletzungen (Polytrauma)

  • besondere Notfälle, Kindernotfälle

  • Eigenschutz

  • Reanimation und Frühdefibrillation

  • Zusammenarbeit mit der Leitstelle

Weit verbreitet ist auch die rettungsdienstlich anerkannte Weiterbildung zum Rettungshelfer oder Rettungssanitäter im Rahmen einer Helfer-vor-Ort-Tätigkeit

 

 

Alle Bilder sind Eigentum der Feuerwehr Ramsloh

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